Employer Branding Flexibilisierung Neue Arbeitswelt

Die Zukunft findet am Arbeitsplatz statt!

Gruppe junger Menschen arbeiten zusammen in einem modernen Büro

Mit einer nachrückenden jüngeren Generation und mit der laufenden technologischen Weiterentwicklung steigen die Anforderungen an die Arbeitsumgebung. Auch die Führungskräfte lernen es langsam: Anwesenheit ist nicht gleich Produktivität und acht Stunden Büroarbeit kein Garant für gute Arbeitsergebnisse. Aber eines ist unbestritten: Einen modernen Arbeitsplatz bereitzustellen, kann die Arbeitgeberattraktivität im Kampf um die besten Köpfe deutlich erhöhen.

Denn im angespannten Arbeitsmarkt von heute haben Unternehmen mit einem guten Personalmarketing, durchdachten Weiterbildungskonzepten und Mitarbeiter-Bindungsprogrammen einen Vorteil gegenüber dem Mitbewerb. Außerdem lassen sich dadurch die oft sehr hohen und meist unterschätzten Fluktuationskosten senken. Ein spannender Zusammenhang besteht zweifellos auch zwischen Hierarchie und Arbeitgeberattraktivität: Je weniger hierarchische Strukturen räumlich abgebildet werden, desto mehr wird das Unternehmen von Bewerbern als attraktiv wahrgenommen. All das bedeutet: das Thema ‚Arbeitsplatz der Zukunft‘ gehört ganz weit oben auf die Agenda.

Ausgewogenheit zwischen Technologie und Unternehmenskultur

Zukünftige Arbeitsplätze stehen für die gekonnte Kombination aus produktiver Arbeit und Entspannung.  Sie ermöglichen vor allem auch Innovation und Kreativität und ein hohes Maß an Mobilität und flexiblem Arbeiten.  Was das ebenfalls bedeutet: eine große Herausforderung für die technische Arbeitsumgebung.  Denn Komfort und Datensicherheit sind ein unglaubliches Spannungsfeld, das Spezialisten aus Abteilungen wie Informationstechnologie oder Organisation zunehmend herausfordert.

Bloße Investitionen in neue Technologien reichen auf keinen Fall aus, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Es bedarf eines Gesamtpaketes, das kluge technische Auswahlverfahren zur Herstellung einer optimalen Infrastruktur ebenso mit einbezieht wie kulturelle Faktoren. Investitionen in Cloud-Anwendungen oder Cloud-Storage-Software haben inzwischen einen hohen Stellenwert. Mittelständler mit einer flexiblen Infrastruktur sind hier im Vorteil gegenüber Großunternehmen mit ihren oftmals komplexen IT-Systemen.

Erfolgs-Stories

Immer mehr innovative Firmen schaffen Plattformen, die als zentraler Zugangspunkt für alle Mitarbeiter dienen. Sie wollen damit die interne Vernetzung und den internen Dialog fördern und die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz effizienter machen. Damit solche Lösungen von den Mitarbeitern auf breiter Basis auch gelebt werden und der nötige Wandel der Arbeitskultur angestoßen wird, setzen Transformationsexperten auf Storytelling – nach dem Motto: „Der digitale Arbeitsplatz braucht eine Story“.

Künstliche Intelligenz wird Abläufe vereinfachen

Neben der „customer journey“, der gelebten Kundenerfahrung, spricht man heute schon von einer „employee journey“. Damit lässt sich feststellen, wie Teams durch Workflows, Collaboration Tools, Instant Messaging oder Videokonferenz-Plattformen navigieren und mit welchen Technologien sie bevorzugt arbeiten.

Ziel ist es, die Informationstechnologie an jedem Arbeitsplatz innovativer und nutzerfreundlicher zu gestalten. Technologisch aufgerüstete Arbeitsplätze sollen die Basis für eine leichtere Einführung von Automatisierungstechniken und Künstlicher Intelligenz schaffen.

“Alexa eröffne das Meeting“ ist heute keine Zukunftsmusik mehr. Der Befehl ersetzt eine ganze Reihe an Einzelschritten, die bisher in verschiedenen unterschiedlichen Anwendungen durchgeführt werden mussten.

Produktivitätsgewinn durch neue Bürokonzepte

Büromöbelhersteller sind schon seit längerem auf diese Trends aufgesprungen, befassen sich mit der Dynamik des Sitzens, der Förderung von Bewegung im Büro und workfloworientierten Konzepten für selbstbestimmtes Arbeiten. Oft sind Startups und kleinere Unternehmen die Vorreiter, größere hinken noch deutlich nach. Darüber hinaus verlagern Unternehmen ganz bewusst durch eine attraktive Infrastruktur das Privatleben immer mehr an den Arbeitsplatz – wohl nicht ganz ohne Eigennutz. Denn im Schnitt winken für Unternehmen, die solche Konzepte realisieren, markante Produktivitätsgewinne.

Wie weit haben Sie in Ihrem Unternehmen schon den „Arbeitsplatz der Zukunft“ umgesetzt? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von: Dkfm. Franz Xaver Frotzler, www.pp-ub.com

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